62. Ordentlicher Bezirksparteitag der FDP Mittelfranken

Erlangen. Am Samstag, den 06.05. fand der 62. Ordentliche Bezirksparteitag der FDP Mittelfranken in Erlangen statt. Bei bestem Frühlingswetter trafen sich erstmals die neu gewählten Delegierten im Hotel Bayerischer Hof.

Nach der Eröffnung des Parteitages durch die Bezirksvorsitzende und Spitzenkandidatin für Mittelfranken, Katja Hessel, folgte eine Rede des Bayerischen Spitzenkandidaten und Generalsekretärs Daniel Föst. Dabei heizte er unter großem Applaus die Stimmung der Delegierten und Gäste für den kommenden Wahlkampf der Bundestagswahlen im September ein.

Zudem beschlossen die Delegierten mit großer Mehrheit gleich zwei Anträge, die sie für das Wahlprogramm der Bayern-FDP eingereicht werden.

Demnach muss die Medienkompetenz von Jugendlichen verbessert werden. Mit dem verstärkten Einsatz von Medienpädagogen an Schulen sollen die Lehrkräfte bei der Vermittlung von Kompetenzen beim kritischen Medienkonsum unterstützt werden. Da die Medienkompetenzen den gesamten Bildungskanon betreffen, gilt es daher die Medienbildung verbindlich in alle Lehrpläne und Entwicklungskonzepte zu integrieren. Darüber hinaus ist die Medienkompetenz in den ersten beiden Phasen der Lehrerbildung zu intensivieren.

Zudem begrüßt die FDP die Tatsache, dass die von Minister Söder, Herrmann und Spaenle geforderte Zerschlagung der Technischen Fakultät in Erlangen durch den Bayerischen Ministerpräsidenten verhindert wurde. Für die weitere Ausarbeitung des neuen Konzepts der TechFak und dem neuen Campus in Nürnberg fordern die Freien Demokraten aber folgende Leitplanken: Der Fokus müsse auf dem wissenschaftlichen Konzept liegen und nicht auf den regionalpolitischen Grabenkämpfen. Die Forschung und Studierbarkeit müssen ins Zentrum gerückt werden. Bei der Schaffung neuer Lehrstühle sowie dem angliedern neuer Fakultäten an die TechFak muss alles transparent gestaltet werden, damit die Technische Fakultät nicht doch „durch die Hintertür“ zerschlagen wird. Außerdem reiche die bloße bauliche Modernisierung alleine bei weitem nicht aus. Verkehrsanbindungen zu den anderen Standorten der Universität sind zu beachten.

 

 

 

 


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